| Willkommen auf unserer Homepage.
Unsere neuen SP-TragetaschenUnsere neuen Tragetaschen mit dem Spruch von Emil Nolde (1867-1956) "Mein Wunderland von Meer zu Meer" |
Der neue SP Vorsitzende, Carsten Leth Schmidt, stellte sich multimedial vor. |
Neuer SP Vorsitzender: Einstimmig gewählt Mit 71 von 71 abgegebenen Stimmen wurde Carsten Leth Schmidt zum neuen Vorsitzenden der Schleswigschen Partei gewählt. Die Wahl fand auf einer außerordentlichen Delegiertenversammlung des Bundes Deutscher Nordschleswiger am 30. Oktober auf dem Knivsberg statt. In seiner Rede nach der Wahl kündigte er an, dass er daran arbeiten wolle, die Medienarbeit der Partei moderner zu gestalten. Auch bat er alle um Unterstützung für die Kommunalwahl, die in 383 Tagen stattfindet. Dafür sei die Partei gut aufgestellt, gelte sie doch in allen Kommunen als "seriöser politischer Partner".
Unser Fotowettbewerb ist erfolgreich beendet und wir haben hier die 5 Gewinner in der Reihenfolge
1. Platz (Erwin Schrankenmeier, Sonderburg)
2. Platz (Emil Knudsen)
3. Platz (Jesper Jensen, Kolding)
4. Platz (Esben Nielsen, Tondern)
5. Preis (Ilse Mohr, Egernsund)
|  | | Wettbewerbsbedingungen
Wer kann teilnehmen? Alle ungeachtet Alter, Geschlecht, Nationalität, Rasse oder Religion können teilnehmen, auβer Jurymitglieder und die Mitarbeiter des SP-Sekretariates. Jeder Teilnehmer kann nur ein Bild einreichen! Einsendeschluss ist der 31. Oktober 2012.
Wo werden die Bilder gezeigt? Alle Bilder werden unter facebook.com/stemsønderjysk veröffentlicht. Dort kann man auch das beste Bild wählen und die Bilder kommentieren. Eine Auswahl der Bilder wird aber auch auf unserer Homepage www.schleswigsche-partei präsentiert. Darauf freuen wir uns schon sehr!
Wie werden die Gewinner ermittelt? Die Abstimmungsergebnisse unter Facebookcom/stemsønderjysk werden zu 50% gewichtet. Über die übrigen 50% entscheidet ein Jury bestehend aus Pressefotografin Karin Riggelsen, unsere Werbefachleute Ib Skjærlund von der Firma Marketeam und Peter Kleinschmidt vom Atelier für Werbung, Jürgen Drexel von Aabenraa Fotoklub sowie die Vorsitzende der Schleswigschen Partei Marit Rüdiger.
Wann wird das Ergebnis bekannt gegeben? Die Gewinner werden am 1. November 2012 ermittelt. Am Freitag, dem 2. November werden die Gewinner und ihre Bilder der Öffentlichkeit präsentiert. Vielleicht gehörst du zu den glücklichen Gewinnnern?
Die Schleswigsche Partei behält sich vor, alle eingesendeten zu veröffentlichen und weiter zu verwenden.
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EU Bürger sollen in Dänemark Häuser kaufen können! |  | | Apenrade, den 6.09.2012
Pressemitteilung
SP Vorschlag: EU-Bürger sollen in Dänemark Häuser kaufen können – ohne Wohnsitzpflicht!
Im ländlichen Raum ist es sehr schwer sein Haus zu verkaufen. Schuld daran ist die Wirtschaftskrise, aber darüber hinaus sind auch die Realkreditvereine mit Anleihen sehr zurückhaltend, wenn Häuser auf dem Lande finanziert werden sollen. Der Wohnungsmarkt in Nordschleswig ist mehr oder weniger zum Erliegen gekommen.
Gerade deshalb stehen in den Dörfern und auf dem Land viele Häuser leer. Ein grosser Teil dieser Gebäude ist in einem sehr schlechten baulichen Zustand und sie drohen zu verfallen. Dies prägt schon einige Dörfer und unsere schöne Landschaft in Nordschleswig. Um diese Entwicklung zu stoppen, hat die Vorsitzende der Schleswigschen Partei, Marit Rüdiger, Tondern, jetzt einen Brief an den Minister für Wohnungsbau, Städte und ländliche Räume, Carsten Hansen, geschrieben, in dem sie vorschlägt, dass EU-Bürger Häuser in Dänemark kaufen können sollen, ohne an die Wohnsitzpflicht gebunden zu sein. Dies soll nicht den Kauf von Ferienhäusern umfassen, schreibt die SP-Vorsitzende ausdrücklich.
„In der Schleswigschen Partei sind wir fest davon überzeugt, dass insbesondere viele Deutsche Interesse haben werden und diese Häuser auch sanieren wollen“, sagt Marit Rüdiger. Viele werden schnell entdecken, dass es sehr schön ist, nördlich der Grenze zu wohnen. Das wird dem Wohnungsmarkt hier eine neue Dynamik verleihen. Viel wichtiger ist aber, das der Zustand dieser Gebäude verbessert wird und die Wohnqualität insgesamt steigt. Das ist eine wichtige Voraussetzung um wieder Leben auf dem Lande zu schaffen, so Marit Marit Rüdiger.
Fragen können gerichtet werden an: Marit Rüdiger, Mob. 21 42 51 82 oder pr. Mail an marit.sp@bdn.dk. oder an Gösta Toft Tel. 73 62 91 21 oder pr. Mail an sp@bdn.dk.
www.schleswigsche-partei.dk
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"Für jede Stimme einen Baum" | |
Seit Ella Jepsen 1989 die Idee hatte „Für jede Stimme einen Baum“ zu pflanzen hat die Schleswigsche Partei insgesamt 4 Wälder in Nordschleswig aufgeforstet. Auch auf dem Knivsberg wurden viele Buchen bei der Neugestaltung der Gedenkstätte angepflanzt.
Eine Obstwiese mit ihren vielfältigen Obstsorten ist eine gute Übereinstimmung mit dem Programm der Schleswigschen Partei und ein Vorbild. So setzt man sich für die Erhaltung der einheimischen Obstsorten ebenso ein wie für die Vielfalt in der Grenzregion und in Europa insgesamt.
Dafür kann die SP heute einen etwas anderen und ganz konkreten Beitrag leisten.
1989 versprach der SP-Vorsitzende Hans Christian Jepsen den Wählern seiner Partei u.a. einen SP-Wald in Haistrup, Renz, Homgård, üppige Pflanzungen auf dem Knivsberg und der weiteren Umgebung. Als Startschuss diente der Kindergarten Uk. Hier pflanzte jedes Kind im besagten Jahr einen Baum als Start der SP-Kampagne, die sich in den folgenden Jahren prächtig Entwickeln sollte.
In dem Zeitraum zwischen den Jahren 1989 und 2000 wurden insgesamt 16.100 Bäume angepflanzt und weitere 5.000 Bäume folgten im Jahr 2002 auf dem Knivsberg.
Durch den Orkan Anatol Ende 1999 wurden viele der mühsam gepflanzten Bäume entwurzelt, sodass eine Neugestaltung durch die Knivsberggesellschaft erfolgte. Die Idee hierzu lieferte Margot Johannsen aus Mölby. Der Knivsberg als Gedenkstätte und Ort der Begegnung muss von Lebensbäumen und 12 Blutbuchen (als Gedenken der 12 Kriegsjahre) und Efeu – als Zeichen für ewiges Leben – als Bodendecker, geprägt sein.
In den folgenden Jahren wurden weitere Obstbäume und Weiden angepflanzt, die u.a. auch als Rohstofflieferant für die Weidenpflechtkurse dienen.
Bis heute brachte diese Kampagne 20.797 neue Pflanzen nach Nordschleswig.
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Janette Sperling, August 2011
SSW und Schleswigsche Partei:
Dänische Grenzkontrollen sind Murks | |
Die beiden Minderheitenparteien im deutsch-dänischen Grenzland, der Südschleswigsche Wählerverband und die Schleswigsche Partei (SP), kritisieren die Entscheidung der liberal-konservativen Regierung in Dänemark, auf Drängen der Dansk Folkeparti die Grenzkontrollen an der deutsch-dänischen Grenze wiedereinzuführen. „Der Alltag der Menschen im Grenzland wird erschwert, um eine politisch geschürte Angst gerecht zu werden. Das ist unverantwortlich“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der SP-Vorsitzenden Marit Jessen Rüdiger und des SSW-Vorsitzenden Flemming Meyer.
„Sicherheitsgemäß gibt es keine vernünftige Begründung für eine derartige Ausweitung der Grenzkontrollen. Der Grenzraum wird bereits heute durch eine Schleierfahndung von Polizei- und Zollbehörden engmaschig und weiträumig überwacht. Deshalb ist es absolut überflüssig, dass die dänische Regierung künftig wieder feste Zollkontrollen an den Grenzübergängen einrichten will. Der einzige Grund für diese Überwachung ist, dass die Regierung die Stimmen der DF braucht, um ihr Haushaltskonsolidierungspaket zu beschließen. Die Leidtragenden werden die vielen Menschen in der Region sein, die häufig über die Grenze pendeln. Wir fordern die dänischen Regierungsparteien auf, diese Entscheidung zu überdenken. Unsere Sicherheit wäre nicht davon berührt, unsere Lebensqualität und das deutsch-dänische Klima im Grenzland aber schon“, sagen die beiden Parteivorsitzenden einmütig.
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Sprachentag vom SP und SSW  | |
Unter dem Motto „Lerne die Sprache deines Nachbarn“ fand im Pattburger FDE-Center am Lyren die von Schleswigscher Partei (SP) und Südschleswigschen Wählerverband veranstaltete Sprachenkonferenz statt.
Schon bei der Begrüßung durch den SSW-Vorsitzenden Flemming Meyer und die SP-Vorsitzende Marit Jessen Rüdiger wurde der Tenor dieser Veranstaltung angestimmt: die grenzüberschreitende Zusammenarbeit habe sich bereits gut entwickelt, doch immer weniger Menschen in der Region Sønderjylland-Schleswig beherrschten die Sprache des Nachbarn – und es stehe immer weniger Geld zur Sprachförderung zur Verfügung.
Der Flensburger Stadtpräsident Dr. Christian Dewanger: „Es sollten die Vorteile einer Mehrsprachigkeit aufgezeigt werden. Bei der Berufswahl ist eine Mehrsprachigkeit immer von Vorteil – gerade im Grenzgebiet zeigt es eine gewisse Kundenfreundlichkeit, in der jeweiligen Sprache zu kommunizieren.“
Zu den Diskussionsteilnehmern des Sprachentags gehörten der Haderslebener Vizebürgermeister Hans Peter Geil, Michael Schack von der IHK Flensburg, Danfoss-Manager Arno Knöpfli, sowie die Vorsitzende der SSW-Landtagsfraktion Anke Spoorendonk und der Leiter des Sekretariats der deutschen Minderheit in Kopenhagen, Jan Diedrichsen, der die Sprachkonferenz als gute initiative lobte, die allerdings lediglich Menschen erreiche, die sich ohnehin mit dem Thema befassen: „Davon müssen wir wegkommen und uns an eine größere Öffentlichkeit richten“ forderte er.
Margit Kunstmann vom ADS-Kindergarten in Flensburg erläuterte die Spracharbeiten in ihrer Einrichtung und auch Tine Bruun Jörgensen von der Schule in Krusau sprach über den Deutsch-Unterricht in dänischen Schulen, der durch Geldmangel behindert würde.
Anne Mette Olsen vom Regionskontor betonte, dass ein früher und obligatorischer Sprachunterricht sowie eine grenzübergreifende Begegnung der Schüler beider Länder das Niveau der Sprachkenntnisse erheblich verbessern würden.
Doch das Ziel, die Mehrsprachigkeit im Grenzland zu fördern, werde durch die Streichungen von Fördergeldern in Deutschland und Dänemark wohl nicht so schnell erreicht werden. Olsen bezeichnete die Sprache als einen Schlüssel zur Kultur, mangelnde Sprachkenntnisse seien deshalb eine Barriere. Leider zeige sich an den neuen Regionalschulen, dass der Dänisch-Unterricht zurückgehe.
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Janette Sperling, Mai 2011
SSW und SP laden ein zum Sprachentag: Lerne die Sprache deines Nachbarn! | |
Zur Begründung der Veranstaltung zur Sprachenpolitik heisst es u.a. einleitend von Flemming Meyer, dem Vorsitzenden des SSW, und Margit Jessen Rüdiger, der SP-Vorsitzenden:
"Obwohl die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sich gut entwickelt hat, ist die Anzahl der Personen in der Region Sønderjylland-Schleswig, die die Sprache des Nachbarn - deutsch, dänisch, friesisch oder plattdeutsch und sønderjysk - sprechen können, stagniert oder sogar rückläufig. Gerade das Beherrschen der Grenzlandsprachen ist jedoch eine Voraussetzung, damit die kulturelle und wirtschaftliche Entwicklung in unserer Region entscheidend vorangebracht wird. Deshalb vertreten wir die Auffassung, dass die Mehrheitsbevölkerung auch die Sprache des Nachbarn lernen soll - bereits, wenn die Kinder in den Kindergarten kommen oder spätestens in der Schule."
Der Sprachentag findet am Freitag, dem 13. Mai 2011 von 13 - 18 Uhr in Lyren, Pattburg statt. Anmeldungen werden erbeten bis zum 09. Mai an uns, sp@bdn.dk oder Tel. +45 73 62 91 22, oder an das SSW-Landessekretariat, info@ssw.de, oder Tel. +49 461 144 08310.
Hier folgt das Programm zum Ausdrucken oder Durchlesen:
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Die Hauptversammlung vom 07. April 2011 |
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Während sich der erste Teil der Hauptversammlung unter dem Thema "Erfolgreich trotz Sparkurs?" mit der finanziellen Lage in den Kommunen Apenrade und Tondern und im Sozialdienst (Referat zum Downloaden s.u.) befasst, wurde im 2. Teil der stellvertretende Vorsitzende der Schleswigschen Partei gewählt: Rainer Naujeck, stellvertretender Schulleiter der Deutschen Schule Apenrade und langjähriger Kommunalvorsitzender der SP in Sonderburg, hier auf dem Foto mit der neuen SP-Vorsitzenden Marit Jessen Rüdger.
Ihre Rede zum Thema "TÜV-Testfür eine zukunftsfähige SP" ist ebenfalls einzusehen oder downzuloaden (s.u.).
Neu in den Sozialausschuss wurde ausserdem Karin Hansen gewählt, Familienberaterin im Sozialdienst Nordschleswig.
Ebenfalls nachlesen könnt ihr den verabschiedeten Antrag zur Ergänzung des Richtlinienprogramms zum Thema Energiepolitik, vorgelegt von Curt Jacobsen, Vorsitzender des Ausschusses für Technik, Umwelt und Raumordnung, und die Empfehlung dieses Ausschusses zum Nationalpark Wattenmeer und zur Tonderner Marsch, vorgelegt von Volker Heesch, Mitglied des Technischen Ausschusses.
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Zentralisierung?von Erwin und Kurt Andresen, Kommunalratsmitglieder der Kommune Apenrade |
 |  | Im Leitartikel des "Nordschleswiger" vom 26. Februar wird die These vertreten, dass die Zentralisierung Fahrt aufnimmt. Wenn man den langjährigen demographischen Trend vom Land in die Städte als Zentralisierung bezeichnet, ist dies richtig. Wenn die Bevölkerung lieber in den Städten wohnen möchte, kann und soll die Politik dies nicht behindern. Aber ist es richtig, wie im Leitartikel ebenfalls behauptet wird, dass die Bevölkerung auf dem Lande das Gefühl hat, dass sie besonders bluten muss und dass kleinere Ortschaften unter dem „Joch der Apenrader Zentralisierung“ stöhnen?
Es entspricht auf jeden Fall nicht den Tatsachen, wie ein Blick auf die vom Stadtrat mit der Schleswigschen Partei getroffenen Beschlüsse zeigt.
Beispiel Schulpolitik: Hier ist es gelungen, das SP Credo der „kurzen Beine, kurzen Wege“ weitestgehend umzusetzen, indem die kleineren Schulen auf dem Lande bewahrt werden und Zusammenlegungen in den bevölkerungsdichten Teilen der Kommune – Apenrade Stadt, Rothenkrug und Krusau-Bau-Pattburg – stattfinden. In die Schulen in Bollersleben und Tingleff investiert die Kommune Apenrade 40 Millionen Kronen, eine Summe, die von der alten Tingleffer Kommune kaum hätte aufgebracht werden können. Auch die kostenlosen Buskarten für Schüler unterstützen die Bevölkerung auf dem Lande. In Tingleff und Klipleff wurden zudem Hallen aufwendig saniert, in Tingleff eine Freilichtbühne bezuschusst und die Schulverwaltung mit mehr als 120 Mitarbeitern angesiedelt – alles Initiativen, die bewusst einer Zentralisierung entgegenwirken sollen.
Auch auf anderen Gebieten wird die Landbevölkerung berücksichtigt, unter anderem bei der kommenden Pflegeheimstruktur oder beim Beschluss, 60 neue Plätze in Kleinkindergruppen einzurichten. Diese geben gerade den kleineren Kindergärten auf dem Lande die Möglichkeit, bei fallenden Kinderzahlen ihre Einrichtung zu bewahren.
Die Liste der Beispiele könnte verlängert werden, zeigt aber hoffentlich, dass die Schleswigsche Partei im Stadtrat dazu beiträgt, das Leben auf dem Lande zu stärken.
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Rasmus hat Probleme, aber jetzt kann er wieder lachenEin neues Projekt für Jugendliche wird vorgestellt | |
Rasmus Christiansen, 18 Jahre alt, hatte sehr ernste Probleme in seiner Kindheit und Jugend, mit Gewalt in der Familie und Einschulungsproblemen. Schon mit 9 Jahren war er aggressiv und gewalttätig, aber auch einsam und allein gelassen mit seinen Problemen. Weder die Eltern, noch die Lehrer, Schulpsychologen oder die sozialen Einrichtungen konnten die richtigen Mittel finden, damit sich Rasmus aus seiner Krise befreien konnte. Seine Probleme wurden immer schlimmer und mündeten schlieβlich in Kriminalität und Drogenmiβbrauch. Aber er schaffte es trotzdem. Er entschied für sich, aus dem Drogenumfeld auszusteigen, und zog von Apenrade nach Hadersleben. Dort bekam er die richtige Hilfe, erst durch das „Ungecenter“ und danach durch die Teilnahme am Projekt „Efterværn“. Die Jugendlichen wohnen dabei in ihrer eigenen Wohnung, haben aber im Projekt eine feste Kontaktperson und die Möglichkeit, wieder ein soziales Netzwerk aufzubauen. Dabei hilft ihnen ein gemeinsamer Treffpunkt, „Terminalen“, der verschiedene Aktivitäts- und Beratungsangebote macht.
Alle Probleme können nicht von einem Tag auf den anderen gelöst werden, aber die Teilnehmer der Diskussionsrunde der Schleswigschen Partei im Haus Nordschleswig konnten sich selbst ein Bild von Rasmus machen. Vor ihnen stand ein junger Mann mit einem neuen Selbstwuβtsein , ein junger Mann, der auch wieder lachen kann. Er hat es geschafft, sich aus seiner ernsten Lage zu befreien. Wie war das möglich?
Sehr wichtig ist das Zusammenspiel zwischen den Projektmitarbeitern und den jungen Leuten, das auf gegenseitigem Vertrauen aufbaut. Allan Vallenthin Nielsen, 1995 der erste Vorsitzende der jungen Spitzen, heute Projektleiter im Projekt Efterværn in Hadersleben, hebt folgenden X-Faktor der Projektbeteiligten hervor: „ Wir wagen es, den Jugendlichen selber die Entscheidungen und die Verantwortung zu überlassen“, und Rasmus ergänzt: „ Wir sind es, die etwas tun müssen“. Das ist entscheidend dafür, daβ die jungen Leute die Erfolgserlebnisse für sich selbst verbuchen können. Das Projekt „Efterværn“ ist mit dieser Vorgehensweise, auch im Vergleich zu anderen Jugendprojekten, sehr erfolgreich.
Es wurde ein spannender Diskussionsabend, an dem sowohl junge Spitzen wie Familienberaterinnen und Mitglieder des Ausschusses für Soziales und Gesundheit mit Allan Nielsen (auf dem Foto rechts) und Rasmus Christiansen (auf dem Foto links) die Probleme von Jugendlichen konkretisierten: zerrüttete Familien, (zu) groβe Erwartungen der Umwelt und unüberschaubare Wahlmöglichkeiten, Einsamkeit trotz Mobiltelefon und Facebook. Die Probleme kennen wir alle, aber werden sie von unserer Gesellschaft wirklich ernst genommen, wenn sie auftauchen? Das ist häufig nicht der Fall, und dann werden die Probleme gross, so wie es auch Rasmus berichtete. Die Folgen sind ernst und die Folgekosten enorm.
Allan Vallenthin Nielsen ist sich sicher: „Wir müssen die Probleme der betroffenen Jugendlichen möglichst frühzeitig erkennen und rechtzeitig helfen. Dafür ist aber eine gezielte und koordinierte Jugendarbeit in den Kommunen notwendig.“
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Beobachterstatus bei der Europäischen Freien Allianz (EFA) Die Hauptversammlung im April 2010 hatte sich bei 2 Enthaltungen und ohne Gegenstimme für eine Mitgliedschaft in der EFA, der Europäischen Freien Allianz, ausgesprochen, zunächst mit einem Beobachterstatus. Jetzt ist es soweit: am 12. Januar hat der EFA-Vorstand eine solche Mitgliedschaft der SP "einstimmig positiv" befürwortet. Am 15. April wird die Generalversammlung der EFA endgültig darüber entscheiden.
Die EFA wurde 1979 als "Vereinigung regionaler und staatsbürgerlicher, demokratischer nationaler Parteien in Europa" gegründet und besteht mittlerweile aus 40 Mitgliedern in 16 europäischen Staaten. Die EFA versteht sich als "Modell für eine wirkliche Integration", da sie "die Mitglieder und die Abgeordneten auf örtlicher, regionaler, nationaler und europäischer Ebene zusammenbringt." Sie steht für "ein wirkliches basisdemokratisches Europa".
Weitere Informationen - Mitglieder, Vertreter, Ziele etc. - sind zu finden auf ihrer Website www.e-f-a.org.
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Marit Jessen Rüdiger zur SP-Vorsitzenden gewähltVon l.n.r.: Kurt Seifert, Marit Jessen Rüdiger, Marion Petersen und Hinrich Jürgensen |
Auf der Delegiertenversammlung des BDN am 22. November 2010 wurde die bisherige 2. Vorsitzende Marit Jessen Rüdiger zur neuen Vorsitzenden der Schleswigschen Partei gewählt. Sie erhielt bei der Abstimmung 111 von 116 Stimmen (bei 5 ungültigen). Sie wird ihr neues Amt zum Jahreswechsel antreten.
Als neue Kulturausschussvorsitzende wurde Marion Petersen gewählt. Hinrich Jürgensen wurde in seinem Amt als Hauptvorsitzender bestätigt, und Kurt Seifert in seinem Amt als sein Stellvertreter.
Marit Jessen Rüdiger kündigte an, dass sie eine „Strukturkommission“ einsetzen werde, um zu untersuchen, ob die SP noch zeitgemäss arbeitet: „Ein Vorsitzwechsel ist eine gute Gelegenheit, die Parteiarbeit genau unter die Lupe zu nehmen - kurz gesagt: die Schleswigsche Partei muss zum TÜV.“
Grenzüberschreitende BesorgnisZur Veranstaltung "Geheimnisse im Untergrund" Etwa 35 interessierte Zuhörer informierten sich am 17. November im Saxburger Krug über die Geologie des Untergrunds im Grenzland. Auf dem Foto hierunter die Referenten v.l.n.r. Steen Thomsen, Wolfgang Scheer, Jørgen Popp Petersen und Peter Knöfler. |
Mut zur Bindunglinks schwenken die BDN-Flagge: Gerhard D. Mammen, Peter Knudsen, Kurt Andresen, Gösta Toft, Ulla Terp. Gegenüber grüssen das Brautpaar: Irene Feddersen, Peter Sönnichsen, Horst Terp, Jørgen Popp Petersen. |
Am Sonnabend, dem 18. September 2010, hat die 2. Vorsitzende der Schleswigschen Partei, Marit Björn Jessen, in der Kirche zu Hoyer Timo Rüdiger geheiratet.
SP-PolitikerInnen standen Spalier. Gerhard D. Mammen, Vorsitzender der SP, überreichte neben einem Geschenk und einem Blumenstrauss auch das Spitzenklasse-Plakat - mit Herz und durchbohrendem Pfeil ergänzt.
Wir gratulieren herzlich!
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Der Tag der deutschen Kindergärten und Schulen in Hadersleben hielt wahrlich viele Attraktionen und Aktivitäten bereit. Trotzdem liessen es sich mehr als 3 Dutzend Kinder (und auch Erwachsene!) nicht nehmen, sich für den Anhänger des SP-Käfers einen Namen einfallen zu lassen.
Die Wahl fiel zuletzt auf den Namen "SPITZI". Den hatte sich Moritz aus der 4. Klasse der DSH ausgedacht. Dafür wurde er mit dem Modell eines Rettungshubschraubers belohnt.
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Jugendpolitik
Bericht über die Sitzung des Ausschusses für Soziales und Gesundheit vom 17.08.10 von Maike Carstensen und Jana Meusel (Praktikantinnen der SP) |
 | | Bei der gestrigen Versammlung des Ausschusses wurden die Probleme in der Jugendpolitik behandelt. Dazu gab es einen Bericht von Ilse Friis, die besonders auf die vielen 16-18 Jährigen ohne Berufsabschluss in der Kommune Apenrade aufmerksam machte. Ziel ist, dass 95% der Jugendlichen einen Berufsabschluss erhalten. Dieses hochgesteckte Ziel wurde bislang noch nicht erreicht, denn die Quote liegt momentan bei 89%.
Die fehlenden 6% lassen sich in vier Gruppen einteilen:
1. die psychisch Belasteten 2. die physisch Belasteten 3. die Lernschwachen 4. die Missbrauchsopfer
Diese vier Gruppen anzusprechen ist schwieriger geworden, weil die zuständigen Ansprechpartner nach Kallemosen umgezogen sind. Durch die Nähe des Jobcenters ist das Angebot zwar qualifizierter geworden, der Weg dorthin ist aber zu weit!
In der anschließenden Diskussion wurde festgestellt, dass es mehr arbeitslose Jugendliche gibt als in anderen Altersgruppen. So liegt diese Quote in Süddänemark bei 4,5% unter den 25-29 Jährigen.
Die Ursache dafür findet sich oftmals bei der Einstellung der Jugendlichen. So sehen viele nicht ein, dass eine Ausbildung wichtig für ihre Zukunft ist und lebenslanges Lernen dazugehört.
Ein weiteres Problem ist, dass für fast alle Berufe mindestens ein mittlerer Bildungsabschluss erforderlich ist. Stark betroffen sind hierbei die Lernschwachen, die das technische Verständnis, aber nicht die gewünschten Noten mitbringen.
Um dies zu bekämpfen, müssen wir versuchen, die Anforderungen der Betriebe zu ändern und gleichzeitig die Einstellung der Jugendlichen zur Schule zu verbessern.
Wir sollten versuchen, besser auf das soziale Umfeld der Jugendlichen zu achten, um die Probleme früher zu erkennen und effektiv auf diese einzugehen.
Desweiteren sollte nicht unbedingt darauf beharrt werden, die Jugendlichen in der Region zu halten, sondern so gut wie möglich für die Region zu werben, damit auch Jugendliche von außerhalb hierher kommen.
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Die neuen Ausschüsse
Nach den Kommunalwahlen wurde in den Gremien der SP über die Struktur der Ausschüsse diskutiert. Herausgekommen ist zum einen eine neue Struktur für den „Ausschuss für Unterricht, Kultur und Freizeit", die von der Hauptversammlung im April 2010 verabschiedet wurde. Der UKF-Ausschuss wurde aufgelöst. Stattdessen wurde Uffe Iwersen, der bisherige Vorsitzende des Ausschusses, als „Beauftragter für Unterricht, Kultur und Freizeit" eingesetzt. Er wird dem Vorstand Kompetenzteams vorschlagen, die sich dann mit einem speziellen Themenbereich oder Projekt befassen und nach dessen Bearbeitung wieder auflösen. So soll zu jedem speziellen Thema innerhalb der Bereiche Unterricht, Kultur und Freizeit ein neues Team mit den jeweiligen Kompetenzen zusammengestellt werden.
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Die anderen drei Ausschüsse wollten Ständige Ausschüsse bleiben und haben sich personell erneuert.
Der Ausschuss für Finanz- und Wirtschaftspolitik konnte nicht weniger als sechs neue Mitglieder gewinnen. Er hat sich inzwischen mit dem neuen Vorsitzenden Ernst Justus Jessen, Hadersleben, (auf dem nebenstehenden Foto rechts), und dem ebenfalls neuen Stellvertreter, Peter Asmussen, Apenrade, konstituiert.
Auf dem untenstehenden Foto von links nach rechts:
Claudius Schultz, Ekensund Peter Asmussen, Apenrade Henriette Hindrichsen, Sommerstedt Christian Jebsen, Apenrade Karin Søndergaard, Apenrade Gerhard Bertelsen, Sonderburg (es fehlt: Carsten D. Andersen, Tondern)
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Der neue Ausschuss für Finanz- und Wirtschaftspolitik |
Den Ausschuss für Soziales und Gesundheit ergänzen 2 neue junge weibliche Mitglieder: Jeannette Frost und Ana Toft. Vorsitzende bleibt Mary Schneider, Apenrade. Gina Gregersen, Apenrade, wurde wieder zu ihrer Stellvertreterin gewählt.
Auf dem Foto v.l.n.r.:
Jeannette Frost, Apenrade Norbert Horst Klöcker, Apenrade Doris Ravn, Sonderburg Mary Schneider, Apenrade Georg Ullisch, Ruttebüll Annekatrin Ullisch, Ruttebüll Ana Toft, Apenrade Es fehlen: Bent Holt, Tingleff, und Gina Gregersen, Apenrade.
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Auch der Ausschuss für Technik, Umwelt und Raumordnung hat zwei neue Mitglieder gewonnen. Zum Vorsitzenden wurde der bisherige Vorsitzende, Curt Jacobsen, Eggebek, (auf dem Foto rechts) wiedergewählt. Stellvertreter wurde Andreas Jessen aus Terkelsbüll (auf dem Foto links).
Weitere Mitglieder sind:
Volker Heesch, Hoyer Martin Ritter, Genner Hugo Schmidt, Tingleff Guido Terdenge, Apenrade Reza Shanjani, Hadersleben
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Unterstützt die Protestaktion des SSW für den Erhalt der Uni in Flensburg! Der SSW fordert die Menschen im Norden auf, beim Ministerpräsidenten gegen die Pläne der Haushaltsstrukturkommission zu protestieren, die Universität Flensburg zu einer Pädagogischen Hochschule zurück zu entwickeln. Auf der Homepage www.klauen-weg.de haben alle seit dem 12. Mai die Möglichkeit, sich in eine Protestliste einzutragen und eine Petition an Ministerpräsident Carstensen zu schicken.
„Wenn Peter Harry Carstensen nicht nach Flensburg kommt, dann müssen wir unsere Einwände gegen die Uni-Kürzungen nach Kiel schicken. Auf der Homepage www.klauen-weg.de können alle eine Protest-Email direkt an den Ministerpräsidenten senden.
Ein Rückschnitt der Universität wäre nicht nur fatal für Studierende und Lehrkräfte an der Universität Flensburg, er wäre eine Katastrophe für den gesamten Norden. Deshalb muss die Region aufstehen und der schwarz-gelben Koalition die rote Karte zeigen“, sagt der SSW-Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete Flemming Meyer.
SP und SSW: Uni in Flensburg muss voll erhalten bleiben | 
| Während eines "Gipfeltreffens" von Schleswigscher Partei (SP) und Südschleswigschen Wählerverband (SSW) in Apenrade hat der SP- Vorsitzende Gerhard Mammen unterstrichen, dass die SP gerade auch im Interesse der deutschen Volksgruppe in Nordschleswig die Bemühungen u.a. des SSW unterstützt, die Universität Flensburg als vollgültige und eigenständige Uni zu erhalten.
SSW- Vorsitzender Flemming Meyer erklärte, dass seine Partei Sonderburg unterstütze, 2017 Europäische Kulturhauptstadt zu werden. "Sonderburg ist das Zentrum, aber die ganze Region Sønderjylland/ Schleswig muss mit eingebunden werden", so Meyer. Es wurde eine gemeinsame Veranstaltung 2011 zum Thema Sprachen mit dem Titel " Lerne die Sprache Deines Nachbarn kennen" vereinbart.
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Gipfel der Minderheitenparteien mit (v.l.) SP- Sekretär Gösta Toft, SSW- Chef Flemming Meyer, SP- Chef Gerhard Mammen und SSW- Landesgeschäftsführer Martin Lorenz.
Marsch: SP für runden TischTonderner SP-Stadtratsmitglied: »Durch aktuellen Streit viel kaputt gemacht worden« / SP: Lokale Kräfte hören | »Ich befürchte, durch den jüngsten politischen Streit über den Naturschutz in der Tonderner Marsch ist viel kaputt gemacht worden. Im beratenden Ausschuss für die Tonderner Marsch waren sich Behörden, Naturschützer und Bauern schon längst näher gekommen, wie Vogelschutz und Landwirtschaft unter einen Hut zu bringen sind«, erklärt das Stadtratsmitglied der Schleswigschen Partei (SP) in der Kommune Tondern, Jørgen Popp Petersen. Der Landwirt und zweite Vorsitzende des Technik- und Umweltausschusses in Tondern weist darauf hin, dass es ohne Mitwirkung der örtlichen Landwirtschaft in den Kögen bei Hoyer keine naturpflegerische Bewirtschaftung geben werde, die für die bedrohten Vogelarten erforderlich ist. Popp Petersen fordert wie der Ausschuss für Technik und Umwelt der Schleswigschen Partei einen runden Tisch, damit im Dialog eine Lösung gefunden wird. Popp Petersen ärgert sich darüber, dass die Landespolitik versucht, das komplizier-te Thema Naturschutz je nach Ausrichtung für eigene Ziele auszunutzen. Zum neuesten Bericht der staatlichen Umweltforschung DMU meint der SP-Politiker, dass daraus nicht so eindeutig, wie teilweise behauptet, hervorgeht, wie die Brutbestände von Kiebitz, Uferschnepfe und anderen Wiesenvögeln wieder vergrößert werden können. »Es sind wohl recht differenzierte Maßnahmen nötig«, meint er und verweist auf die staatlichen Flächen im Margrethenkoog, auf denen sich die vogelfreundliche Bewirtschaftung erweitern ließe. Und unter Hinweis auf die schwindenden Bestände der Wiesenvögel auch in Deutschland und den Niederlanden erinnert Popp Petersen daran, dass es keine Patentrezepte gibt, wie man den Naturschutz in den Kögen organisieren soll. So weist er darauf hin, dass bei bestimmte Arten Status quo herrscht, andere sogar deutlich zunehmen. Und schließlich, so der SP-Politiker, sollte man erkennen, dass sich die Kritik von Ornithologen- und Naturschutzverband weniger an die Landwirte als an die Behörden richtet, die seit Jahrzehnten für die Vorschriften und die gescheiterten Entschädigungskonzepte zuständig sind. Volker Heesch
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 SP Vorsitzender Gerhard D. Mammen |
Gerhard D. Mammen kündigt Rücktritt Ende des Jahres anUnter dem Motto "Wir erneuern Politik!" tagte am Abend des 13. April im Jugendhof Knivsberg die SP Hauptversammlung. Die etwa 60 Teilnehmer hörten, wie SP Vorsitzender Gerhard D. Mammen am Schluss seines Berichts mitteilte, dass er für eine weitere Periode nicht zur Verfügung steht: „Elf Jahre lang war ich Vorsitzender, sieben Jahre zweiter Vorsitzender unter Peter Bieling und Mitglied im SP-Vorstand seit dem ersten Tag mit der selbständigen SP-Parteistruktur - fast 25 Jahre! Es wird Zeit, dass sich eine oder ein neuer Vorsitzender mit neuen Augen die Sache ansieht.“ Gerhard D. Mammen wird noch bis zum Jahresende im Amt bleiben. Sein Nachfolger wird am 22. November 2010 auf der BDN Delegiertenversammlung gewählt werden. Marit Björn Jessen wurde als zweite Vorsitzende per Akklamation wiedergewählt während die Ausschüsse mit einer Reihe von neuen Mitgliedern besetzt wurden. Die Versammlung beschloss den Ausschuss für Unterricht, Kultur und Freizeit versuchsweise in anderer Form, mit einem Beauftragten und einer Reihe von Kompetenzteams fortzuführen. Des Weiteren wurde der Antrag auf eine Mitgliedschaft in der Europäischen Freien Allianz (EFA) - zunächst mit dem Status als Beobachtermitglied – ohne Gegenstimmen angenommen.
Berichte 2009
Das Rezept war richtig!von Susan Brode, Studentin für „Europäische Studien“ in Chemnitz, z.Zt. Praktikantin bei der SPPräsentation der Kommunalwahl 2009 auf der Sankelmarktagung am 16. Januar 2010.jpg) | 
| Die Neujahrstagung in Sankelmark hat für die Deutsche Minderheit und damit auch für die Schleswigsche Partei Tradition. Zu Beginn des Jahres wird das Resümee der vergangenen 365 Tage gezogen, aber es wird auch vorausgeschaut. Mit Ausnahme von 1993 war die Nachlese der Wahlen bisher weniger Quell der guten Laune (s. Download-Datei: Abb. 1 und 5 am Ende des Textes). Doch diesmal konnte vermeldet werden, dass sich die harte Arbeit auch gelohnt hat. Zwar wussten die meisten Anwesenden, wie die Kommunalwahl im November 2009 für die SP ausgegangen war (s. Download-Datei am Textende, Abb. 2); in Sankelmark konnten die Kommunalvertreter und Spitzenkandidaten nun allerdings detailliert Auskunft über die Zutaten des Erfolgs geben.
(auf dem Foto von links nach rechts: Gerhard D. Mammen, Marit B. Jessen, Harro Hallmann, Kurt Andresen und Rainer Naujeck.)
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 | | Bereits in seiner Rede zum Deutschen Tag im November 2009 hatte SP-Vorsitzender Gerhard D. Mammen in der heißen Phase des Wahlkampfes noch einmal die Marschroute vorgegeben: die Überbietung der 4.300 Stimmen der letzten Kommunalwahl 2005, ein zweites Mandat in Tondern, Umwandlung des stimmlosen Mandats in Hadersleben in ein Mandat mit Stimmrecht; für Sonderburg und Apenrade sollte es vor allem um die Bewahrung des Bestehenden gehen. Dass man am Ende 5.252 Stimmen erreichte, daran haben wahrscheinlich nur die größten Optimisten geglaubt. So wurde das gute Ergebnis der letzten Wahl bestätigt. Nun könne man endgültig von einem positiven Trend sprechen, wie SP-Sekretär Gösta Toft meinte.
Was waren die Gründe für den Erfolg? „Die breite Unterstützung aus der eigenen deutschen Minderheit, ebenso wie originelle Neuerungen waren das Fundament für den Erfolg“, wobei Gerhard Mammen mit den Neuerungen wohl vor allem das Rezeptheft meinte. Dieses beliebte Büchlein aus der Ideenkiste des SP-Kommunikationschefs und Wahlausschussvorsitzenden in Hadersleben, Harro Hallmann, wurde auch von den Kommunalvorsitzenden positiv hervorgehoben. Insgesamt hat sich im Wahlkampf gerade auch das breite Angebot ausgezahlt, das aus einer Mischung aus traditionellen und neuen Elementen bestand, mit der die SP den Wähler ansprach: das Glücksrad, das fiktive Verteilen der kommunalen Haushaltsmillionen; das Verteilen von Flyern … um nur einige zu nennen. Neben einer Aktivierung der Wähler grenzte sich die SP damit gerade auch von anderen Parteien ab und forderte diese implizit auf, den eigenen Wahlkampf kreativer zu gestalten. Natürlich soll an dieser Stelle nicht der „Garant des Erfolges“ vergessen werden, wie der SP Kommunalvorsitzende aus Sonderburg, Rainer Naujeck, Stephan Kleinschmidt bezeichnete. Ein Blick auf die Zahlen spreche für sich. (s. Download-Datei unten, Abb. 3). Allerdings schickte Rainer Naujeck auch gleich hinterher, dass an dem persönlichen Erfolg die gesamte SP-Mannschaft beteiligt war. Doch auch etwas anderes wird beim Betrachten der Statistiken deutlich und wurde von vielen Beteiligten als ein weiterer Erfolgsfaktor identifiziert: die breite Kandidatenliste. Gerade dass die Kandidaten aus unterschiedlichen Berufsgruppen und Milieus kamen, erleichterte die Identifizierung des Wählers mit den SP- Kandidaten und sorgte dafür, dass jede soziale Gruppe sich angesprochen gefühlt haben dürfte. Eine weitere Zutat des Erfolgs ist der Einfallsreichtum, mit dem der Wahlkampf geführt wurde.
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| Davon zeugen nicht nur das Rezeptheft, sondern auch der preisgekrönte Rap „Det' Vos“, der gerne nochmal nachgehört werden darf (im Menu oben anklicken: dansk/synnejysk). Während der Präsentation Gösta Tofts zeigte sich, dass der von den jungen Leuten initiierte Rap nicht nur bei der jungen Generation gut ankam. Auch die Füße der junggebliebenen Nordschleswiger konnten sich dem Rhythmus nicht entziehen.
Gab es bei all den positiven Meldungen auch Probleme und Erkenntnisse für den nächsten Wahlkampf? Keine Probleme, wohl aber Herausforderungen: Während in Sonderburg mehr deutsche Staatsbürger mobilisiert werden konnten als bei der Wahl zuvor, gibt es gerade in der Kommune Apenrade, in dem die meisten deutsche Staatsbürger und BDN-Mitglieder zu Hause sind, noch ungenutztes Potenzial, folgerte Kurt Andresen. Eine andere Herausforderung der Zukunft wird die Erneuerung nach innen sein. Hier gilt es vor allem, die Jüngeren noch mehr zu integrieren. Aber auch bestehende Strukturen (z.B. die Gremien) sollen überdacht werden, resümierte Gösta Toft in seinem Beitrag. Zuletzt wäre da noch ein längst bekanntes Problem (der SP) zu nennen: die Frauen. Obwohl weibliche Kandidaten nicht zwangläufig mehr Wählerinnen an die Urnen locken, sind sie doch innerhalb der Bewerberriege deutlich unterrepräsentiert (Frauenanteil 2005: 17 von 74 und 2009: 17 von 67). Über zukünftige Erfolge entscheidet allerdings vielmehr als das Schielen nach Quoten. Letztlich ist Partizipation und Engagement aller der Garant für weitere tolle Ergebnisse. Gerade der jüngste Erfolg ist ein Beispiel dafür.
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Hier könnt ihr auch Susanne Brodes Referat einsehen, das sie auf der Hauptversammlung halten wird. Es geht um die "Politische Partizipation auf europäischer Ebene am Beispiel der Schleswigschen Partei".
Rückblick auf das Jahr 2009 & Ausblick auf das Jahr 2010Gerhard D. Mammen, Vorsitzender der Schleswigschen Partei |
 |  | Im Jahresausblick im vergangenen Jahr hatten wir folgendes Ziel angepeilt: „Wir wollen einen politischen Erfolg bei den Kommunalwahlen 2009 erreichen. Das können wir schaffen.“ Wir haben es geschafft! Mit 5252 Stimmen haben wir mehr als 20% Stimmen dazu gewonnen und das beste Wahlergebnis seit 25 Jahren erreicht.
Zum Jahreswechsel 2009 hatten wir uns folgende Mandatsziele gesetzt: „ Wir werden im kommenden Jahr alles daran setzen, das 32. Mandat in Hadersleben gegen ein vollgültiges Mandat mit Stimmrecht einzutauschen. Auch in den anderen Kommunen ist mehr drin. Mit der guten Spitzenmannschaft in Tondern ist ein zweites Mandat möglich. Wenn wir vor Ort präsent sind, werden wir es auch schaffen, die Stimmenzahl in Sonderburg und Apenrade zu verbessern und unseren politischen Einfluss zu sichern.“ Diese Ziele haben wir in Zusammenarbeit mit unseren Wahlbündnispartnern Kristendemokraterne und Radikale Venstre erreicht. In Sonderburg haben wir mit Stephan Kleinschmidt an der Spitze ein ganz hervorragendes Ergebnis zu verbuchen, aber auch in den anderen Kommunen konnte die SP Stimmen dazu gewinnen, obwohl die Wahlbeteiligung niedriger war als 2005.
Ich möchte allen Kandidaten und Wahlhelfern für ihren aktiven Einsatz danken. Wir wussten aber nur allzu gut, dass wir auch die Hilfe und Unterstützung aller Minderheitenvereine und Organisationen benötigten, um dieses Ergebnis zu erreichen. Diese Unterstützung haben wir in Form von Sponsoring, Unterstützerannoncen und Empfehlungsschreiben bekommen. Danke! So konnten viele Wähler aus der Minderheit zurück gewonnen werden. Mit unserem regionalen Einsatz für Nordschleswig haben wir es aber auch geschafft, neue Wähler hinzu zu gewinnen. Dies ist nicht zuletzt der gezielten und geglückten Wahlkampagne im Haus Nordschleswig zu verdanken. Geholfen hat hier ganz sicherlich auch die tatkräftige Empfehlung von Wähler zu Wähler.
Das gute Wahlergebnis haben unsere Politiker in den Konstituierungsverhandlungen nach der Wahl in konkreten politischen Einfluss umgewandelt. Schon in der Wahlnacht, aber auch in den Tagen danach wird um die Posten in den Ausschüssen verhandelt. Wir haben mit 5252 Stimmen drei Ausschussvorsitzende in drei Kommunen erreicht und auch unsere Wünsche im Übrigen gut umsetzen können. In den Kommunen tragen auch die Konstituierungsabsprachen die deutliche Handschrift der Schleswigschen Partei. Damit ist eine gute Grundlage geschaffen, um unsere kommunal- und regionalpolitischen Ziele in den kommenden vier Jahren gut umsetzen zu können. Die Zusammenarbeit der vier Kommunen in Nordschleswig und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit werden wir besonders hoch prioritieren. Im Bereich der Minderheitenpolitik werden wir unser Augenmerk weiterhin auf die deutschen Kindergärten und Tagesstätten richten. Die Harmonisierungsbestrebungen in den Kommunen werden auch uns betreffen.
Die Schleswigsche Partei steht intern vor der Herausforderung, sich zu erneuern. Dies gilt auch auf der personellen Ebene. Wir haben mit den jungen Spitzen die Möglichkeit, neue Akzente zu setzen. Bei der Generalversammlung der jungen Spitzen im Februar vergangenen Jahres wurde mit Jasper Andresen als Vorsitzendem und einem erneuerten Vorstand eine ganz junges Team gewählt, das sich bei der Kommunalwahl bereits sehr gut bewährt hat. Wenn wir die jungen Leute mit unserer Politik erreichen wollen müssen wir uns verstärkt darum bemühen, mit eine moderne Kommunikationsplattform zu schaffen. Hier haben wir ganz sicher Nachholbedarf. Die interne Erneuerung muss auch bei der SP-Hauptversammlung 2010 fortgesetzt werden. Wir brauchen eine personelle Erneuerung, wenn wir den positiven Trend fortsetzen wollen. Deshalb möchte ich darum bitten, dass sich alle dazu Gedanken machen, damit wir schon im kommenden Frühjahr personelle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Wahl 2013 schaffen können.
Wir freuen uns auf die inhaltlichen Herausforderungen und politischen Debatten des kommenden Jahres. Dazu gehört auch die Frage, wie unser politisches Engagement auf der europäischen Ebene aussehen soll. Wir hoffen sehr, dass der europäische Integrationsprozess mit dem Lissabonvertrag wieder ins Rollen kommt. Dabei wollen wir sichern, dass unsere Interessen im Bereich der Minderheitenpolitik in Europa und der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit berücksichtigt werden. Wir müssen unsererseits die Frage beantworten, in welcher aktiven Rollen wir uns als moderne Minderheiten- und Regionalpartei einbringen wollen. Wir wollen die politischen Fragen der Zukunft im kommenden Jahr offen und aufgeschlossen diskutieren.
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Bestes SP Ergebnis seit 24 Jahren |  | | Bei der Kommunalwahl am 17. November hat die Schleswigsche Partei das beste Ergebnis seit 1985 erreicht. Angebahnt hatte sich der Erfolg schon am Nachmittag, als der SPitzenklasse-Rap den landesweiten Wahlmelodie-Grandprix souverän gewann.
Nach der zweiten Auszählung liegt die SP bei 5.252 Stimmen in Nordschleswig. Das entspricht einem Plus von 954 Stimmen (+ 22 %).
Die höchsten Zuwächse gab es in Sonderburg (+74 %), wo Stephan Kleinschmidt 1.276 persönliche Stimmen bekam, und in Hadersleben (+41 %). In Sonderburg war das mehr als genug, um Stephan Kleinschmidt erneut das vollgültige Mandat zu sichern, und in Hadersleben kann Uwe Jessen ab Januar 2010 nun auch mit abstimmen – mit 623 Stimmen wurde die SP im Wahlbündnis größte Partei und erlangte damit das vollgültige Mandat.
In Tondern bedeutete ein Plus von 33 Stimmen, dass mittels des Wahlbündnisses das 2. Mandat errungen werden konnte. Zukünftig sitzt neben Veteran Carsten Dinsen Andersen auch Jørgen Popp Petersen mit am Tisch. In Apenrade ist die SP weiterhin mit zwei Mandaten vertreten. Für den scheidenden Hinrich Jürgensen wird neben Erwin Andresen nun auch Kurt Andresen dabei sein.
Die untenstehende Tabelle (siehe: Interna - Download) zeigt Stimmenzahlen und Entwicklung. Umseitig findet sich eine Übersicht über die 15 SP Kandidaten mit den meisten Stimmen und ihrem Anteil an den Stimmen der jeweiligen Kommune.
Aktuelle Informationen auch über die Verhandlungen in den Kommunen: www.nordschleswiger.dk
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