| Kalender der SP Sonderburg
Sitzungstermine des Kommunalvorstands 2012Die Sitzungen des Kommunalvorstands zusammen mit der Fraktionsgruppe finden an folgenden Tagen statt:
Montag den 22. Febr. 2012 Dienstag den 24. April 2012 Dienstag den 19. Juni 2012
Sitzungstermine der Fraktionsgruppe Die Sitzungstermine der Fraktionsgruppe für das 1. Halbjahr 2012 sind:
Donnerstag, 19. Januar um 19.30 Uhr im Sitzungssaal der Deutschen Bücherei Sonderburg
Montag den 21. März Dienstag den 22. Mai
Sonderburg |  | |
 |  |
Der Nahverkehr beschäftigt die Bürger
FÜNENHAFF/FYNSHAV - 06.10.09
Fynshav Bylaug veranstaltete Wahltreffen in der Fryndesholm-Skole
Der Verein »Fynshav Bylaug« hatte kürzlich zur Wahlversammlung in die Fryndesholm-skole eingeladen, an der sieben von neun Parteien, die um Mandate im Stadtrat kämpfen, und nur wenige Bürger teilnahmen. Das zentrale Thema war der öffentliche Nahverkehr, das ausgiebig erörtert wurde, nachdem V-Spitzenkandidat Tage Petersen die Zuhörer aufforderte, zu sagen, was sie wollen/wünschen. »Ihr wisst am besten, was Sache ist.«
Besserer Transport für Senioren auf dem Land
Die Versammlung war sich einig, dass, wenn der Stadtrat Seniorenwohnungen auf dem Lande wolle, er dann auch für einen weitaus besser funktionierenden öffentlichen Transport „sorgen müsste. Viele ältere Bürger hätten kein Auto oder keinen Führerschein mehr. Wie könnten sie also teilnehmen am geselligen sozialen, kulturellen Leben, wenn der Bus nur ein Mal am Tage fahre?Henning Davidsen (Kons.) meinte dazu, dass die Kommune verantwortlich sei, dass Senioren ihre Mobilität bewahrten. »Die Kapazität muss dem Bedarf angepasst werden.« Arno Knöpfli (SP) wüsste zwar nicht, »ob eine bessere Busverbindung hilft oder Zuschüsse für Taxifahrten«, viel wichtiger sei, dass »alle zusammenarbeiten, Busunternehmen, Taxiverband und die Dorfgilden«. Seine Frau Erna - sie kandidiert für Venstre - stellte als Zuhörerin klar, dass es bereits Erleichterungen für Senioren gebe wie Taxirabatt und preiswertere Buskarten für Fahrten zu Therapien. Helge Larsen (Soz.) machte die Verkehrsgesellschaft »Sydtrafik« als Buhmann aus und stellte wie auch Tage Petersen den Gedanken vor, dass die Kommune eine eigene Busgesellschaft gründen möchte. Jörgen Jørgensen (SF) stimmte ihm zu, weil eine kommunale »flexibler sein kann. Der Service wird verringert, die Preise gehen nach oben. Das ist eine schiefe Entwicklung«, so der SF-Spitzenkandidat. Auf die Frage, ob Minibusse nicht eine Lösung sein könnten, antwortete Arno Knöpfli, ob großer oder kleiner Bus sei egal, denn Fahrer und Betrieb kosteten das gleiche.
Betroffene erzählten von verrückten Fahrplänen
Wie verrückt der Fahrplan sein kann, erzählte ein Zuhörer: Statt die Linie 17 von Fünenshaff nach Gude-rup zu verlängern, müsse man nach Augustenburg fahren, dort anderthalb Stunden warten, um dann nach Guderup zu gelangen oder direkt über Sonderburg nach Guderup. Tage Petersen nannte das ein »Koordinierungsproblem«. Sein Vorschlag, erhöhte Kosten durch Streichung des Nachtbusses (er fährt am Wochenende für Jugendliche, die auf dem Land wohnen) zu finanzieren, wurde abgelehnt. »Wir wollen doch, dass auch die Randbezirke funktionieren und junge Menschen bleiben«, so eine Frau.
Es fehlt an Steuerzahlern
Die Landespolitik wurde auch diskutiert auf die Frage »Warum lasst ihr euch alles gefallen?« Einig war sich das Podium, dass die kommunale Selbstverwaltung in den vergangenen Jahren ausgehöhlt worden sei bezüglich ökonomischer Handlungsfreiheit kontra Steuerstopp und mehr Aufgaben. Um rückläufige Steuereinnahmen aufzufangen, brauche die Kommune mehr Steuerzahler/Zuzügler. Und diese könnten gewonnen werden durch »Leuchttürme«, so Arno Knöpfli. Und da müsse die Kommune bereit sein, Geld zu investieren, reagierte er auf die Aussage Davidsens, große Projekte und das Branding einzustellen. H. C. Nielsen hatte nichts gegen Leuchttürme, »aber sie müssen tragfähig sein. Die Finanzierung darf nicht zu Lasten von Kernleistungen gehen«. Zum Auftakt der Debatte hatten sich die sieben Par-teienvertreter mit ihrem Programm vorgestellt. Im Podium saß neben den bereits genannten Politikern/Kandidaten auch Kaj A. Holst von den Christdemokraten.
DN
|
Leserbrief - Familienpolitik bedeutet auch INFORMIEREN.
01.10.09 - ALNOR
Eine ganzheitlich orientierte Familienpolitik, die sowohl gesundheitliche, pädagogische, psychologische, soziale und finanzielle Aspekte berücksichtigt, ist eine Notwendigkeit, sofern vorbeugender Einsatz Erfolg haben soll, - Vorbeugen heißt auch informieren! Es genügt nicht, dass in Rathäusern und öffentlichen Büchereien Material bereit gehalten wird; die Kommune muss den Familien und Eltern entgegenkommen und dort informieren, wo sie sich aufhalten. Ein dezentrales, mobiles Infocenter, das bei Betrieben und bei größeren Veranstaltungen wie z.B. Ringreiten aufgestellt werden könnte, würde dazu beitragen, die Distanz zwischen Bürger und Kommune zu verringern. Das Info-Mobil müsste außer über kommunale Informationen und Angebote auch über familienrelevante Vereine, ehrenamtliche Arbeit insgesamt und aktuelle Veranstaltungen für
Bodil Matzewska, Kandidatin der SP Kommune Sonderburg, Violvej5, Alnor
|
 | |
Politiker kamen ins Schwitzen
NORBURG/NORDBORG - 29.09.09
Der Tag des Ehrenamtes wurde am Sonntag im nordalsischen Sportzentrum ausgiebig gefeiert. Nicht weniger als 1.146 im sozialen Bereich engagierte Freiwillige saßen an nett gedeckten Tischen und ließen sich von den Ratspolitikern und Mitarbeitern der Gesundheitsverwaltung verwöhnen. Und diese hatten alle Hände voll zu tun. Sie räumten das Kaffeegeschirr ab wie Stephan Kleinschmidt (rechtes Foto) und deckten für das Abendessen wieder auf, zu dem alkoholische Getränke serviert wurden. Da standen dann auch Politiker Schlange an der Theke, nicht um sich selbst zu versorgen, sondern die Gäste. Und nach dem köstlichen Mahl hieß es wieder Abräumen. Die Ehrenamtlichen wurden nicht nur über den Magen verwöhnt. Einen humorvollen Vortrag über das Ehrenamt hielt Lorenz Christensen und bei »Villy’s Kaffeklub« blieb kaum ein Auge trocken. Mitgeschunkelt werden konnte zur Musik des Sonderburger Harmonikaklubs, mitgesungen bei Grethe Sønck. Den Teilnehmern war ihre Zufriedenheit zum Dankeschön der Kommune im Gesicht abzulesen – und bei so manchem Politiker ihre Erschöpfung.
DN
|
Kleinschmidt gewann das Duell der Politiker
23.09.09 HELLEWATT/HELLEVAD - (aha)
Beim Pokalringreiten in Hellewatt kam es zum Aufeinandertreffen der Kulturausschussvorsitzenden der Kommunen Apenrade und Sonderburg. Stephan Kleinschmidt (SP), Sonderburg, gewann das Duell gegen den Apenrader Amtskollegen Povl Kylling Petersen (Soz.). Kleinschmidt, der schon den ganzen Sommer über an mehreren Ringreiterturnieren teilnahm, warf seinem Apenrader Amtskollegen im Rahmen des großen Ringreitens in Tingleff den »Fehdehandschuh« hin, den Povl Kylling - ganz Sportsmann - auflas. Der politikerinterne Wettbewerb ging über zehn Durchgänge. Kleinschmidt holte sechs Ringe vom Galgen, Kylling nur zwei. Der Apenrader trug seine Niederlage jedoch mit Fassung. Er hatte offensichtlich schon damit gerechnet, auch wenn Povl Kylling Petersen in den letzten Wochen fleißig geübt hat. Ringreiten ist nicht wirklich sein Sport. Er steckte die Niederlage ein und lud seinen Kontrahenten aus Sonderburg zum nächsten Ringreiterfrokost in Apenrade ein - »dem einzig wahren Ringreiterfrokost«. Der Zwist zwischen Apenrade und Sonderburg kann also fröhlich fortgesetzt werden.
DN
 | |
Leserbrief - FAMILIEN MÜSSEN UNTERSTÜTZT WERDEN
Es gibt einen Bedarf für eine ganzheitsorientierte Familienpolitik, Diese muss ihren Ausgangspunkt in der Familie nehmen und gesundheitsmäßige, pädagogische, psychologische, soziale und ökonomische Verhältnisse einbeziehen, Die Probleme heutzutage sind vielfältig und die be-drängten kommunalen Haushalte machen es nicht einfacher, Vorschläge, die was kosten, durchzuführen. Aber einige Probleme sind organisatorischer Art und sollten deshalb gelöst werden können. Das gilt zum Beispiel für die kommunale Verwaltung, wo allzu viele Personen verantwortlich sind. Familien, die es schwer haben, brauchen jedoch eine einzige Kontaktperson, die sie an Spezialisten weitervermitteln kann. Des Weiteren sollten Bera-tungszentren etabliert werden mit offener Beratung, der Fachleute wie Gesund-heitspfleger, Sozialberater, Psychologen angehören. Ein anderes Modell wäre die Einrichtung besonderer Netzwerke und Gesprächsgruppen, in denen Eltern mit Gleichgesinnten Probleme erörtern können. Neue Untersuchungen bestätigen, dass es auch aus ökonomischer Sicht vernünftig ist, in den vorbeugenden, beratenden Einsatz zu investieren. Dafür will die Schleswigsche Partei in der kommenden Legislaturperiode arbeiten.
Bodil Malzewska, Kandidatin für die Schleswigsche Partei, Violvej 5, Alnor
|
Kommune kennt Problem
SONDERBURG/SØNDERBORG - 15.07.09
Stephan Kleinschmidt: Zum Universitätsflair gehören auch Dinge wie Praktikumsplätze Am fehlenden Universitätsflair macht Studentenvertreterin Freja Brandhoj, Odense, wie gestern berichtet, die Tatsache fest, dass sich an der Süddänischen Universität in Sonderburg mit 67 Dänen drei weniger beworben haben als im Vorjahr, wohingegen die Anzahl ausländischer Studenten um 24 Prozent gestiegen ist. "Die Kritik ist berechtigt", erkennt Stephan Kleinschmidt, Vorsitzender des Kulturausschusses. Die Kommune sei sich aber des Problems bewusst Immerhin sind im Haushalt 0,5 Millionen Kronen abgesetzt, um studentische Aktivitäten am "Alsion" zu fördern, u.a. durch die Gruppe "Student foundation", die Angebote unterbreitet, damit sich das Milieu entwickelt. Und Im Mai 2009 hat sein Ausschuss noch mal 400.000 Kronen draufgelegt, um die Vermarktung, die offenbar gut funktioniert für ausländische Studenten, auch für Einheimische wirksam zu machen. In Zusammenarbeit mit der Universität sollen eventuell Projekte erarbeitet werden, die Studenten an den Alsensund ziehen sollen. Sein Wunsch, dafür einen Ausschuss zu bilden, ist bisher nicht erfüllt worden. "Allerdings habe ich mehrfach hervorgehoben, dass Unternehmen auch mehr Praktikumsplätze anbieten sollten. Aber auch die Kommune muss sich an die Nase fassen, wenn theoretisch Gelerntes in die Praxis umgesetzt werden soll," Seine Studienjahre in Aarhus liegen noch nicht so lange zurück, als dass er sich nicht erinnern könnte, dass ein Studentenmilieu durch Kultur- und Freizeitangebote mitgetragen wird. Wichtig seien aber auch "attraktive Praktikumsplätze. Was ich im letzten Wahlkampf gefordert habe und auch in diesem tun werde, ist, dass sich ein Student fachlich und persönlich entwickeln soll. Sie sollen sagen, hier kann ich was lernen und hier kann ich leben. Das ist die Kombination", so der SP-Politiker Stephan Kleinschmidt
DN
Versprechen eingelöst
SONDERBURG/SØNDERBORG - 11.07.09
Sein gebrochener Finger (vom Handballspielen auf dem Knivsberg) ist so weit verheilt, dass SP-Politiker Stephan Kleinschmidt gestern sein Versprechen einlösen konnte, an einigen Ringreiterfesten teilzunehmen. Das hatte er gegeben, als im Kulturausschuss die Zuschüsse an die Ringreitervereine erörtert wurden. Stephan Kleinschmidt, in passender, nagelneuer Bekleidung, auf einem schweren Warmblut hat etwas Reiterfahrung mit der Lanze vor einer Woche und am Mittwoch machen können. Seine Leistung als ungeübter Reiter kann sich sehen lassen: Er hat erst zwei, dann, welch eine Steigerung, acht Ringe auf die Lanze gekriegt. Sein Ziel gestern: "acht und am Sonntag zehn", lachte er. Nervös war er nicht, im Gegenteil: "Das macht Spaß. Jeder sollte das mal mit machen." Foto. R. Nielsen
|
Wahlplakate Teil des demokratischen Prozesses
SONDERBURG/ - SØNDERBORG 26.06.09
Vorstoß der Konservativen nach wahlplakatfreier Zone fand keine Unterstützung Die Konservativen wollten die Kommune grüner machen, in dem sie Parteien aufforderte, zur Kommunalwahl am 17. November keine Wahlplakate aufzuhängen. Das, so der Vorsitzende John Lohff, komme der Umwelt zu Gute, spare Ressourcen an freiwilliger Arbeitskraft, aber auch Geld. Diese Initiative fand jedoch nur bei den Radikalen und Christdemokraten Gehör. Die Sozialdemokraten würden schon mitmachen, wenn alle Parteien die Idee mittragen. SF und Venstre haben sofort abgewinkt und von Fælleslisten und Dansk Folkeparti hatte der Vorsitzende John Lohff bis gestern um 12 Uhr keine Antwort erhalten. Positiv gestimmt war anfangs auch die Schleswigsche Partei (SP). Doch nach einer Diskussion im Kommunalvorstand wurde diese Idee abgelehnt, weil das eine politische Debatte innerhalb der Parteien bedinge. Die SP ist der Ansicht, dass Plakate im Zusammenspiel mit anderen Medien wirksam seien. Der Empfänger (Wähler) werde dadurch laufend über Aussagen der Parteien und Bilder in verschiedenen Dimensionen informiert. "Ein Erlebnis, um das es hauptsächlich bei der Kommunalwahl und anderen Wahlen geht. Plakate sind somit Teil des demokratischen Prozesses vor einer Wahl. Sie sind Teil der Wahl und können wie andere Medien für Interesse und Aufmerksamkeit für die Wahl sorgen. So können Wahlplakate eine größere Wahlbeteiligung sichern", heißt es im Schreiben des SP-Vorsitzenden Rainer Naujeck und des Ratsmitglieds Stephan Kleinschmidt an John Lohff. Zum Argument der Konservativen für einen grüneren und umweltfreundlicheren Wahlkampf meint die SP, dass "andere Drucksachen und die Herstellung alternativen Kommunikationsmaterials dem Effekt der Initiative der wahlplakat-freien Zone entgegenwirken wird". Die SP ist bereit, mit den Konservativen über gemeinsame politische Initiativen für eine grüne und umweltfreundliche Kommune basiert auf tragfähigen Unterfangen zu reden. John Lohff dankte den Parteien für ihre Überlegungen/Anmerkungen und ludt sie ein, dieses Thema zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufzugreifen.
DN
|