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Aktuelles
UNI Flensburg sichert Entwicklung im deutsch-dänischen Grenzland
Presseerklärung des Vorsitzenden der SP, Gerhard D. Mammen
Die Schleswigsche Partei fordert aus Sicht des Grenzlandes eine deutliche Absage an die Pläne in Schleswig-Holstein, den Hochschulstatus der Universität Flensburg zu ändern.
Wir haben seit 1993 grenzüberschreitende Hochschulausbildungen, die erfolgreich angeboten werden und in Europa ein Vorbild sind. Solche Pläne würden für die Grenzregion weitreichende Konsequenzen haben. Die Zusammenarbeit der Flensburger Universität und der Syddansk Universitet in Sonderburg steigert die Anziehungskraft der Grenzregion und zieht Studenten und Wissen an. Die Zusammenarbeit mit der Hochschule in Flensburg ist Teil der Internationalisierung der Kommune Sonderburg und der Innovationsstrategie der Region Süddänemark, einer der Leuchttürme der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Ich befürchte, dass die Schließung der UNI Flensburg ein sehr negatives Zeichen setzen und weitergehende grenzüberschreitende Initiativen, gerade im Bereich der Zusammenarbeit der Hochschulen, hemmen würde.
In Dänemark gibt es derzeit eine aktuelle Diskussion um die regionalen Unterschiede mit der Überschrift „Das schiefe Dänemark“ (Det skæve Danmark). Eine regionale Schieflage entsteht vor allem dann, wenn öffentliche Einrichtungen in der Region geschlossen werden. Die vorliegenden Pläne für die Flensburger Universität sind ein Beispiel dafür, dass eine politische Entscheidung in Schleswig-Holstein sogar negative Auswirkungen auf die regionale Entwicklung nördlich der Grenze haben wird. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die verantwortlichen Politiker im Land Schleswig-Holstein einem Leuchtturm der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit wirklich Steine in den Weg legen wollen. Wir fordern als Partei der deutschen Minderheit und als regionale Partei dazu auf, diesen Plänen eine klare Absage zu erteilen.
Eventuelle Fragen bitte an Gerhard D. Mammen, gdm@tdc.dk oder Tel. 40169106