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| Sonderburg/Sønderborg - 01. Dezember 2009 - von (DN)
Hoch gepokert und gewonnen SF-er Jørgen Jørgensen zufrieden mit Konstituierung / Ein Ziel erreicht: Einfluss von DF wird klein gehalten  |  |
| »Plan B« ist gelungen, so Jørgen Jørgensen. Archivfoto |  |
| Wie von den Bürgerlichen (Fælleslisten, Venstre, Konservative, Dansk Folkeparti) gewünscht, wird der Stadtrat 2010 mit breiter Mehrheit seine Arbeit aufnehmen. Nach vielen Sitzungen und Diskussionen ist es geglückt, Volkssozialisten (SF) und Schleswigsche Partei (SP) mit ins Boot zu holen. Diese beiden Parteien waren vom selben Wunsch beseelt, den Einfluss von Dansk Folkeparti mit ihren zwei Mandaten in der kommenden Legislaturperiode so klein wie möglich zu halten. Das Ziel, so SF-Spitzenmann Jørgen Jørgensen, sei erfüllt. Denn dank der zwei SF- und dem einen SP-Mandat verfüge diese Koalition über eine komfortable Mehrheit, ob DF nun mitzöge oder nicht, es wären 17 der 31 Stimmen. Dass letztendlich diese breite Zusammenarbeit zustande kam, sei laut Jørgen Jørgensen »Plan B« zu verdanken. Ihm sei natürlich klar gewesen, dass die SF-Forderung nach zwei Vorsitzen in den stehenden Ausschüssen nicht sehr realistisch gewesen sei, bei sechs Ausschüssen bei sechs Parteien. »Wir haben hoch gepokert und gewonnen«, freut er sich über seinen Posten als Vorsitzender im neuen Sozial- und Gesundheitsausschuss und den für seinen Parteikollegen Frank B. Jakobsen, der Vorsitzender des neuen Ausschusses »Bürger und Demokratie« wird. »Sein Honorar wird das gleiche wie die anderen der stehenden Ausschüsse«, so Jørgensen zum Salär von acht Prozent vom Bürgermeistergehalt. »Bürger und Demokratie« der den Landdistriktausschuss erweitert, soll u. a. mehr Bürgernähe sicher stellen. »Wir wollen uns noch mal den Posten des Ombudsmanns ansehen. Den gibt es ja mittlerweile nicht mehr. Vielleicht kann das anders gemacht werden. Wir wollen, dass die Bürger sich besser im System zurechtfinden.« Bei den Verhandlungen wurden auch politische Inhalte erörtert. Im Großen und Ganzen kann sich SF diesen anschließen, vor allem die »Verpflichtung, den Haushalt hinzukriegen«, so Jørgensen. Doch bei privater Krankenversicherung und Abwicklung der Gewerbeabgabe »machen wir nicht mit«, hält er fest. Dass SF den Vorsitz im Seniorenausschuss abgelehnt hat, begründet er mit der SF-Politik, »zukunftsweisend zu arbeiten mit Projekten wie Sicherstellung eines guten Fachkrankenhauses, Gesundheitsabsprachen mit der Region, Missbrauchspolitik und Psychiatrie«, nennt er einige Aufgaben, die er als Vorsitzender im neuen Sozial- und Gesundheitsausschuss auf den Weg bringen muss.
Verteilung der Posten Kinder und Ausbildung: Tage Petersen (V) Technik und Umwelt: Peter Hansen (V) Arbeitsmarkt: Jens Peter Thomsen (V) Soziales und Gesundheit: Jørgen Jørgensen (SF) Senioren: Jesper Rosanes (Kons.) Kultur und Gewerbe: Stephan Kleinschmidt (SP) |
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