Schleswigsche Partei
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Die SP im Nordschleswiger


09. März 2010 - von (DN)
Mammen for Präsident

Ausriss aus Ekstrabladet.
Den Vorsitzenden der Schleswigschen Partei, Gerhard Mammen, entdeckt man nicht jeden Tag auf der Rückseite von Ekstra Bladet. Wer aber am Sonnabend diese Zeitung in die Hand nahm, stellte verwundert fest, dass die deutsche Minderheit die Regierungsverantwortung übernommen hat. Zumindest in den Vorstellungen des »grimmigen alten Mannes« Dan Tschernia, der sich in der gleichnamigen Kolumne Gedanken darüber macht, was die Digitalisierung unserer Welt so an Merkwürdigkeiten bescheren kann.

Unter der Überschrift »Statsminister Mammen« stellt sich Dan Tschernia vor, dass wir in Dänemark elektronisch abstimmen. Damit das richtig witzig wird, entwickeln die Genies, die das digitale Grundbuch entworfen haben, den Wahlvorgang. Dann hat die deutsche Minderheit – wie weiland George W. Bush in Florida – dank der digitalen Segnungen die Chance, den Staatsminister zu stellen. Aufgrund der elektronischen Mysterien fallen Sozialdemokraten und Venstre unter die Sperrgrenze und die Einheitsliste wird zweitstärkste Partei. »Zwar kandidiert die Schleswigsche Partei nicht fürs Folketing, aber mit der Akkuratesse, mit der die öffentlichen Digitalisierungsexperten derzeit auffallen, fällt es dem System schwer, dieses kleine Detail zu registieren«, lässt Dan Tschernia wissen und schließt: »Neue Perspektiven eröffnen sich für unser Land. Leider verhindert unser Grundgesetz diese revolutionierende digitale Entwicklung. Der dänischen Politik fehlt es ein wenig an Pep, wir sollten deshalb umgehend ein neues Grundgesetz bekommen.«
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