Zielsetzungen zur Regionswahl 2017

Region Syddanmark(3)

 

Die Schleswigsche Partei nimmt an der Regionswahl 2017 teil, um Einfluss auf die Entwicklung des Gesundheitssektors in Süddänemark zu nehmen, darunter vor allem auf die Entwicklung in Nordschleswig und die grenzüberschreitende Entwicklung. Das Wohl des Patienten und die Nähe zum Patienten sollen im Mittelpunkt stehen. Der Gesundheitsbereich spielt eine große Rolle für die Lebensqualität der Bürger und die zukünftige Entwicklung der Region.

Unser besonderes Augenmerk gilt den Bürgern mit einem besonderen Förderbedarf.

 

Im Bereich der regionalen Entwicklung haben wir sehr gute Voraussetzungen, um die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern und weiter auszubauen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist die Aufhebung der bestehenden Grenzkontrollen. Wir wollen das Entwicklungspotential der Grenzregion noch besser ausschöpfen. Dies gilt vor allem im Bereich der regionalen Wirtschaftsförderung, im Bildungsbereich und auf dem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt.

 

Unser besonderes Interesse gilt dem ländlichen Raum, dessen Vorteile und Attraktivität deutlich gemacht werden müssen. Das Leben auf dem Lande ist viel besser als sein Ruf! Die gute Lebensqualität muss aber durch gute Ausbildungsmöglichkeiten und qualifizierte Arbeitsplätze im ländlichen Raum abgesichert werden. Unsere digitalen Kommunikationsnetze sind gut ausgebaut, können aber noch besser genutzt werden, um Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu schaffen. Die regionale Verkehrsinfrastruktur und der öffentliche Personen(nah)verkehr dagegen haben einen erheblichen Nachholbedarf. Die Region Süddänemark muss besser an die nationalen und internationalen Verkehrsachsen angebunden werden.

 

Die Schleswigsche Partei wird sich im Gesundheitsbereich der Region

Süddänemark einsetzen für:

 

• Gesundheit über die Grenze hinweg

  • - eine neue Lösung für die Strahlenbehandlung in Flensburg
  • - den grenzüberschreitenden Rettungshubschrauber
  • - grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Krankenhäuser
  • - eine deutsch-dänische Gesundheitskarte

• Den Ausbau von Nahkrankenhäusern

  • - Erhaltung des Vor-Ort-Krankenhauses (Nærsygehus) Tondern
  • - Schaffung weiterer Nahkrankenhäuser

• Einhaltung der „Responszeiten“ (Hilfsfristen) im Rettungsdienst

• Einhaltung der vorgegebenen Behandlungszeiten der Krankenhäuser

• Gezielte Maßnahmen zur besseren ärztlichen Versorgung

• Koordinierung der Behandlungsübergänge zwischen Krankenhäusern und Kommunen

• Koordinierung der Visitation

• Vorbeugende Maßnahmen im Gesundheitsbereich

• Mehr Personal und Qualität in der Psychiatrie

 

Die Schleswigsche Partei wird sich im Bereich des besonderen Förderbedarfes der Region

Süddänemark einsetzen für:

 

• Eine regionale Koordinierung des besonderen Förderbedarfes in Zusammenarbeit mit den Kommunen

• Förderung der ehrenamtlichen Mitarbeit

 

Die Schleswigsche Partei wird sich im Bereich der regionalen Entwicklung Süddänemarks

einsetzen für:

 

• Eine gemeinsame Grenzregion „Sønderjylland-Schleswig“

• Busse und Bahnen im Stundentakt

• Ausbildungen in Abstimmung mit der regionalen Wirtschaft

• Eine tragfähige regionale Entwicklung

• Eine offene und vielfältige Region

 

22.4.2017

 

Gösta Toft 10 procent med Stimme für

 

Schleswigsche Partei

- auch im Regionsrat

Sønnejysk Rap 2017

Pil rechts

  

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